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Toxische Beziehungen
Klarheit und Stärke (zurück-)gewinnen

Die Hilfestellung, die jemand braucht, der sich in einer nahen Beziehung mit einer toxischen Person befindet, ist anders als bei jemandem, der sich in einer normalen sozialen Konfliktsituation befindet.

Wir haben hier eine Form der komplexen Traumatisierung, die leider immer noch fehldiagnostiziert und missverstanden wird, was in den Hilfesuchenden eine schwere zusätzliche Traumatisierung auslösen kann.

Ca. 10% der Bevölkerung weltweit gehört einer sogenannten Cluster B Persönlichkeitsstörung an.

Dazu zählen die Narzissten, die Psychopathen, die Soziopathen, die Histrioniker und die Borderline Persönlichkeiten.

Wenn man sich vorstellt, wie vielen anderen Personen diese Menschen im Laufe ihres Lebens als Partner, als Kollege, als Chef, als Elternteil, als Freund oder Vereinskollege begegnen, kann man sich ausrechnen, wie viele Personen insgesamt von diesen toxischen Beziehungen betroffen sein werden.

Die seelischen Schäden bei den Betroffenen sind gravierend und münden oft nicht nur in einer emotionalen Komplex- Traumatisierung, sondern auch in einer messbaren Umstrukturierung im Gehirns, das dem eines langjährigen Suchtkranken ähnelt.

Der Selbstwert ist am Boden und, gerade bei langjährigen engen Beziehungen, die körperliche Vitalität sehr geschwächt.

Chronische Erkrankungen sind an der Tagesordnung.

Betroffene in nahen Beziehungen zu Narzissten oder Psychopathen kämpfen zusätzlich noch mit der hohen sozialen Rückendeckung der Täter – es glaubt ihnen in der Regel niemand, was hinter verschlossenen Türen passiert.

Wie erkenne ich denn in meiner Praxis, dass das Problem meines Klienten in Wirklichkeit Haare auf dem Kopf hat?

Denn in der Regel wollen diese Klienten ihre sozialen Fähigkeiten verbessern, um mit der toxischen Person besser zurecht zu kommen...und glauben, das Problem läge bei ihnen.

Und, wenn das Problem denn erkannt ist, wie unterbreche ich dann den toxischen Kreislauf im Gehirn, der den Ausstieg so schwer und die Rückfallquote so hoch macht?

Oft steht jemand hinterher auch noch sozial und finanziell vor dem Aus, und muss sich seinen Lebenskontext komplett neu erschaffen.

Hier hilft sachliche Information, emotionale Rückendeckung und ein stufenweiser Aufbau einer gesünderen neuen inneren und äußeren Realität

Was lerne ich in diesem Kurs?


  • Emotionalen Missbrauch erkennen – wie sich die Betroffenen verhalten
  • Unterschiedliche Ursachen, warum sich jemand darauf einlässt und bleibt
  • Offener und Verdeckter Emotionaler Missbrauch bei den unterschiedlichen Persönlichkeitsstörungen
  • Emotionale Manipulation erkennen:
  • Wortsalat, Gaslighting, Heiß-Kalt Spiele, Blame shifting, Triangulation, heimliche und offene Machtübernahme, soziale Isolation, Auf- und Abwertung, leere Versprechungen, leere Entschuldigungen, Einsatz von Dritten (Flying Monkeys), passiv aggressives Verhalten
  • Soziales Verhalten erkennen:
  • Verantwortungslosigkeit, Grausamkeit, Neid und Missgunst, Lügen, Materielle Ausbeutung, kalte berechnende Empathie, Bindungslosigkeit, unerklärlich launenhaftes Verhalten, Untreue und provokante Flirts, emotionale Kälte, Grandiose Selbstüberschätzung, Anspruchshaltung, passiv aggressives Verhalten
  • Warum Paartherapie und Kommunikationstraining hier keinen Sinn gibt
  • Die 4 Phasen der Heilung (nach Ross Rosenberg)
  • Traumareaktionen im Gehirn – Stockholm Syndrom
  • Suchtreaktionen im Gehirn und echte Entzugserscheinungen
  • Aussteigen, ohne sich in echte Gefahr zu bringen
  • De-eskalieren in kritischen Momenten
  • Grenzen setzen und aufrecht halten trotz Gegenwind
  • „No Contact“ – muss das denn wirklich sein?
  • Pathologische Einsamkeit überwinden
  • Selbstliebe und Selbstrespekt lernen
  • Den eigenen Gefühlen (wieder) vertrauen lernen
  • Einen eigenen Lebensplan entwickeln
  • Neue, gesunde Beziehungen eingehen

Zielgruppe für diese Fortbildung sind alle, die Menschen begleiten und beraten, wie z.B.


Heilpraktiker, Coaches, Psychologen, Personalentwickler, Spirituelle Begleiter, Körpertherapeuten, Sozialpädagogen, Gruppenleiter usw…  jeder wird Menschen in emotional missbräuchlichen Beziehungen in seinem Berufsfeld antreffen.


Wir arbeiten in kleinen Gruppen von maximal 12 Teilnehmern, damit der Stoff im Kurs sorgfältig praktisch geübt werden kann und genug Raum für alle aufkommenden Fragen bleibt.

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Das Skript wird zur Vorbereitung auf den Kurs immer 14 Tage vorher verschickt.


Das Skript enthält nicht nur die notwendige Theorie, sondern auch Checklisten und Schritt-für-Schritt Anleitungen, damit die Kursinhalte auch von Anfängern und Quereinsteigern später praktisch umgesetzt werden können.


Achtung, bitte rechtzeitig anmelden, damit genug Zeit vor Kursbeginn zum Durchlesen bleibt!


Womit kann ich Dir helfen?


Geniale Sitzungen auf Abruf?


Gefährliche Situationen meiden!


Kannst Du wirklich schon genug?

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